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Sichere IT-Prozesse - von Stadtbibliothek bis Standesamt

Archivierung/Storage

 

Ein SAN-Speichernetzwerk und ein Blade- Server des Anbieters MAXDATA unterstützen seit kurzem die IT-Prozesse der Stadtverwaltung Speyer. Die neue Lösung erhöht die Sicherheit der Daten aus den zahlreichen städtischen Einrichtungen.

Die installierte Netzwerkarchitektur führt zu einer Vereinheitlichung der Serverlandschaft und sorgt für erhebliche Strom- und Platzersparnis. Konzipiert und umgesetzt wurde sie durch das comTeam-Systemhaus BSC Systemhaus GmbH aus Speyer.
„Die zentralen Ziele bei diesem Projekt bestanden darin, die Datensicherheit sowie die Effizienz der Server zu erhöhen“, erläutert Hans-Jörg Hill, Geschäftsführer der BSC Systemhaus GmbH. „Wir haben uns für Hardware von MAXDATA entschieden, weil wir aus Erfahrung wissen, dass diese Produkte unübertroffene Verfügbarkeit, Performance und größtmögliche Zuverlässigkeit bieten.“


Umfangreiches Datenaufkommen
Bei Andreas Heck, Leiter der EDV-Abteilung der Stadtverwaltung Speyer und seinen Kollegen laufen sämtliche IT-Prozesse zusammen: Insgesamt 500 PC-Systeme an 39 Standorten werden betreut: Die PC-Arbeitsplätze in der Verwaltung sind ebenso angebunden wie die Computer in Schulen, Kindergärten und der Stadthalle. Das Datenvolumen steigt dabei kontinuierlich an. „Wir können die gespeicherten Daten nicht einfach löschen”, erläutert Andreas Heck. “Alles ist wichtig und muss auffindbar sein.” Um die Kapazität zu erhöhen, entschloss er sich zur Einführung eines SAN (Storage Area Networks) von MAXDATA, das auf einem Speichersystem der Thunder 9500V Serie von Hitachi Data Systems basiert und der Stadt ein Speichervolumen von 1,2 Terabyte gegenüber den bisherigen etwa 180 Gigabyte bereitstellt.


Ausgefeilte Datensicherung im SAN
Die benutzerspezifischen Dateien, wie Anschreiben, wurden in das neue SAN verlagert. Zur Sicherung erzeugt das SAN jeden Abend eine Kopie der Daten, die dann für eine Woche online verfügbar sind. Dieser gespiegelte Bestand wird über Nacht auf einen NAS-Server kopiert, bevor die Daten für die Archivierung auf Bänder ausgelagert werden. Da der NAS-Server in einem Nebengebäude untergebracht ist, kann immer auf einen zweiten aktuellen Datensatz zurückgegriffen werden.
Das neue SAN schafft mehr Flexibilität: “Vorher haben wir die Daten direkt auf dem Server abgelegt und dann auf Band gesichert. Wenn wir auf den Bändern nach verloren gegangenen Daten suchen mussten, war dies umständlich und zeitaufwändig. Jetzt können wir die Daten noch etwa eine Woche lang auf den Virtual Volumes im SAN suchen, bevor sie in der Bandbibliothek landen”, so Andreas Heck.


BladeServer bietet viel Leistung auf wenig Raum
Des Weiteren wurde ein MAXDATA BladeServer installiert, der eine Vielzahl an Prozessen von kleineren Einzelservern übernimmt. Der Server wird für verschiedene datenintensive Verfahren genutzt. Zum Beispiel ist die gesamte Datenbank-Anwendung der Stadtbibliothek angebunden – von der Erfassung der Bücher über die Nutzerverwaltung bis hin zur Ausleihe.
Durch die Umstellung auf die neue Hardware wird der Stromverbrauch für den Serverbetrieb deutlich reduziert, der Klimatisierungsaufwand ist geringer und es wird Platz im Serverraum gespart. Auch die Netzwerkkapazität wird geschont: „Bisher haben wir für jeden Server eine Hardware- Schnittstelle verbraucht”, erklärt Andreas Heck. „Mit dem BladeServer nutzen wir unser Netzwerk viel effizienter.”


Für die Zukunft gerüstet
Neben dem BladeServer betreibt die Stadtverwaltung Speyer eine Reihe großer Server für Kernprozesse, z.B. das zentrale Finanzwesen. Auch für diese Bereiche ist eine Umstellung denkbar, so Andreas Heck: „Wenn sich der Betrieb des BladeServers bewährt, kommt eine Umstellung auf weitere Blades durchaus in Frage.” Da die Anforderungen an Speicher- und Serverleistung zunehmen, war die Entscheidung für eine modulare Lösung laut Andreas Heck goldrichtig. Zumal die Anforderungen noch deutlich komplexer werden könnten: „Ein häufig gebrauchtes Schlagwort im Moment ist eGovernment. So ganz klar ist noch nicht, was hier auf uns zukommt, aber mit Sicherheit wird es mehr Bedarf an Server- und Speicherkapazität geben.”
„Die Zukunftssicherheit der eingesetzten Technologien war ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der Hardware“, unterstreicht auch Hans-Jörg Hill. „Wir haben Produkte von MAXDATA empfohlen, weil sie ausgesprochen flexibel erweiterbar sind.“

 


Dateien:
 Sichere IT-Prozesse - von Stadtbibliothek bis Standesamt (362 kB)
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