
Die Schiffszimmerer-Genossenschaft, die älteste Wohnungsbaugenossenschaft Hamburgs, zählt fast 15.000 Mitglieder und verfügt über mehr als 8.800 Wohnungen sowie etwa 3.700 sonstige Objekte wie zum Beispiel Läden, Gewerberäume, Garagen oder Stellplätze. Um die unterschiedlichen Objekte zu planen und zu verwalten, nutzt die Genossenschaft etwa 65 Arbeitsplatz-PCs, die auf insgesamt fünf Stockwerken verteilt und über ein Netzwerk miteinander verbunden sind. Hinzu kommen rund 30 weitere Rechner in den Seminar- und Ausbildungsräumen.
Das Problem: veraltete Systeme, wachsende Ansprüche
Bislang wurden alle Computer dezentral administriert, das heißt, Software-Updates, die Installation neuer Sicherheitspatches und ähnliche Aufgaben mussten an jedem Rechner einzeln vorgenommen werden – ein großer Aufwand für die zwei Systemadministratoren der ADSG. Hinzu kam, dass sowohl die Software als auch viele Hardwarekomponenten mittlerweile veraltet waren. Dadurch kam es wiederholt zu Serverausfällen, die die Arbeit in Teilen des Unternehmens zum Erliegen brachten. Zudem war der Support für das Betriebssystem und die Arbeitsplatzrechner bereits abgelaufen. Gleichzeitig wurden die Anforderungen an die IT-Systeme immer komplexer – nicht zuletzt, weil die Schiffszimmerer- Genossenschaft immer wieder neue Anwendungen für spezielle Verwaltungsaufgaben benötigt. Zum Beispiel wird sie in naher Zukunft ein Dokumentenarchivierungs system einführen, um den vom Gesetzgeber erweiterten Dokumentationspflichten für Unternehmen besser nachkommen zu können. „Unsere Systeme entsprachen einfach nicht mehr dem aktuellen Standard“, fasst Ralf Hacker, Systembetreuer bei der Schiffszimmerer-Genossenschaft, zusammen. „Zudem stieß auch die Datensicherung und -haltung an ihre Grenzen. Sie wurde oft auf den lokalen Festplatten an den Arbeitsplätzen vorgenommen – das ist auf die Dauer natürlich absolut unzureichend.“
Die Lösung: eine HP-basierte Thin Client-Architektur
Im Sommer 2004 entschloss sich die Schiffszimmerer- Genossenschaft deshalb, anstelle der veralteten Server eine homogene, auf HP-Hardware basierende Thin-Client-Lösung einzuführen. Dafür investierte sie in je einen Server HP Proliant DL360 und HP Proliant DL380 inklusive passender Netzwerkschränke und Switches sowie LaserJet-Drucker und Jetdirekt Printserver. „Für die Produkte von Hewlett Packard sprach, dass sie ausgesprochen zuverlässig sind und das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten“, so Ralf Hacker. „Außerdem haben wir die Garantie, dass sämtliche Hardware-Komponenten – vom Server über den Switch bis hin zum Drucker – optimal zusammenspielen und jederzeit flexibel erweitert werden können.“ Das alte Betriebssystem wurde durch Windows Server 2003 sowie Citrix-Server-Software ersetzt. Diese Aufgabe übernahm das comTeam-Systemhaus FiCom OHG, ein Partnerunternehmen der id-netsolutions GmbH, das auf Windows- und Citrix-Software spezialisiert ist. Dank der Thin-Client-Architektur können nun sämtliche Arbeitsplätze von einem Rechner aus betreut werden, so dass sich der Administrationsaufwand minimiert und die Systemadministratoren deutlich schneller und effizienter arbeiten können. Für die Anwender ändert sich hingegen wenig: Sie bedienen weiterhin die gewohnten Anwendungen; lediglich der An- und Abmeldeprozess ist ein anderer. Die Umstellung des Systems wurde von Schulungen begleitet, in denen die Administratoren in die Neuerungen eingewiesen wurden.