
Eine entscheidende Anforderung an das Projekt war, daß eine fälschungssichere Authentifizierung der einzelnen Mitarbeiter gewährleistet wurde. Chipkarten und sonstige Mittel zur Identifikation kamen nicht in Frage.
Die Lösung für diese Aufgabenstellung wurde mittels des Fingerabdruckes als biometrische Authentifizierung umgesetzt. Der Fingerabdruck bietet sehr viele Vorteile:
Der elektronische Wahlablauf bildet das herkömmliche Wahlverfahren ab, hat aber den Vorteil, dass bereits wenige Minuten nach der Wahl das Ergebnis vorliegt. Der erzeugte Merkmalsdatensatzes aus den Minutien des Fingers wird temporär gespeichert und nach dem Wahlvorgang gelöscht. Es kann kein Fingerabdruck reproduziert werden.
Die technische Umsetzung
Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut IPK Berlin wurde die Software entwickelt, welche digitale Bilder von Fingerabdrücken zu Templates codiert und Referenztemplates mit einem aktuellen Template vergleicht. Mit der Festlegung auf eine Schnittstelle für ein digitales Bild wurde ein Standard geschaffen. Dieser ermöglicht die Nutzung des eigenen optischen Scanners sowie auch anderer Sensoren. Aktuell wird der kapazitive Scanner der Firmen Infineon und Veridicom eingesetzt. Die Software beinhaltet das Erfassen von Referenzdaten, das Codieren der aktuell erfassten Merkmale mit Hilfe eines Morphosoric AG Scanners und das Matchen (Vergleichen) von Referenzmustern mit dem aktuellen Istmuster. Zu jedem Sensortyp der Morphosoric AG gehört ein Kalibriermodul. Damit ist es möglich, Muster, welche von unterschiedlichen Scannern erfasst werden, untereinander zu vergleichen.
Die Merkmalscodierung ist sicher. Im Durchschnitt werden mehr als 18 Minutien pro Finger erfasst und eine Qualitätsbewertung durchgeführt. Die hohe Wiedererkennungsrate wird auch mit verletzten Fingern erreicht. Für eine Verifikation sind nur 30% der aktuell erfassten Merkmale zu den Referenzdaten notwendig.
Weitere Leistungsmerkmale sind: